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| Außerordentliche Mitgliederversammlung | ||
| Liebe Mitstreiter, wir treffen uns zur Außerordentlichen Vollver- sammlung am 27. 09. 2008, um 11.00 Uhr, in der "Luise", Königin-Luise-Str. 40-42, Berlin-Dahlem. Gemäß dem Beschluss der 33. Vorstandssitzung am 03. 09. 2008 ist das einzige Thema dieser Veranstaltung: "Soziales aktuell – Informationen zum gegen- wärtigen Stand, Pläne für die nahe und fernere Zukunft, Fragen und Antworten". Der IVS hat für seine Mitglieder bekanntlich einen Weg gefunden, der aller Wahrschein- lichkeit nach das bestehende Abrechnungschaos inklusive der dadurch entstandenen Quasi-Gagen-Kürzung beseitigen kann. Hans-Georg Panczak reist extra aus München an, um Euch über Eure Möglichkeiten und die | bisherigen rechtlichen Fortschritte zu informieren. Darüber hinaus könnt Ihr Fragen zu allen sozialversicherungsrechtlichen Themen stellen. Aus juristischen (Haftungs-)Gründen muss hier angemerkt werden, dass H.-G. Panczak und alle anderen IVS-Sachverständigen in diesem Punkt lediglich ihre persönlichen Erfahrungen schildern. Niemand ist berechtigt, eine verbindliche Beratung durchzuführen. Wir können Euch aber versichern, dass wir wissen, wovon wir reden. Nico Macoulis, der stellvertretenden Vorsitzende des IVS, wird ebenfalls anreisen und sich den Berliner Mitgliedern, die ihn noch nicht kennen, vorstellen. Geplant ist ein offizieller Teil bis 13.00 Uhr . Danach besteht die | Möglichkeit, zusammenzusitzen und zu plaudern. Für die gastrono- mische Betreuung wird gesorgt.
Für Musik nur, wenn jemand eine Gitarre, Mundharmonika, Blockflöte oder ein Triangel mitbringt. Bitte beachtet bei der Anreise
den Berlin Marathon, da am 27. September die Inline-Skater starten.
Streckenführung hier.
Am besten erreicht man die "Luise", mit der U-Bahnlinie 3, Station "Dahlem-Dorf"
(S+U Netz).
Es wird gebeten, die Teilnahme an dieser Versammlung per Mail unter kontakt@ivs-ev.info oder per Post unter
IVS, Hohenzollerndamm 152, 14199 Berlin oder per Telefon unter (030) 54 78 59 48 bekannt zu geben. Mit herzlichen Grüßen Euer IVS - Vorstand |
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| Mehr Löcher als Käse | ||
| Die Schweizer verstehen sicher etwas von Käse. Und wie man leckere Schokolade herstellt, wissen sie auch. Aber würde man vermuten, dass sie auch synchronisieren können? Wohl eher nicht. Und dennoch versucht eine kleine Firma mit Namen T-House Productions von der Flüelastrasse 7 in Zürich aus, auf dem Synchronmarkt mitzumischen. Das sei ihr gegönnt – wenn da nicht das berühmte "Aber ..." wäre. Gut, der Reihe nach: Auf ihrer Website verkündet die T-House Productions GmbH voller Stolz: "Wir produzieren, lizensieren und erwerben bekannte Animationen, Spielfilme sowie Fernsehprogramme aus den verschiedenen Genres, von Komödie, Aktion, Abenteuer, Phantasie, SciFi, Drama bis hin zu Thrillern. Wir fokussieren insbesondere auf asiatische Programme ... Mit bestehenden Vertriebsstrukturen zu Theatern, Einzelhandel, Online -Vertrieben und Sendern in Deutschland, Österreich, der Schweiz, den UK und Irland ist T-House bestrebt, der europäische Partner für Jugendunterhaltung zu werden." Das hört sich erst einmal ganz gut an. Man ist bei T-House Productions stolz auf die Zusammenarbeit mit der KDG Mediatech AG, einem "in Europa führenden Hersteller von CDs, DVDs, MCs und Spezialpro- dukten", der m(puls intainment gmbh, einem "etablierten Medien - Vertrieb und Dienstleister, dessen Management und Marktkenntnisse auf der Zusammenarbeit mit Major Hollywood-Studios basieren", der Videophon AG, einem "der führenden Medienvertriebe der Schweiz", zu deren Kunden so "bekannte Unternehmen wie MGM, Twentieth Century Fox Home Entertainment und Universum Film" gehören, und der Wintrade GmbH, dem "führenden Unterhaltungsmedienvertrieb in Österreich", unter deren Kunden sich "bekannte Unternehmen wie | Constantin Film, Warner Bros, Twentieth Century Fox Home Entertainment und Universum Film" befinden. Nicht schlecht für eine junge Firma. Und bei all den Partnern hat man im ersten Halbjahr 2008 auch noch unter dem eigenen Label BOLLYMAX™ die ersten "Blockbuster" veröffentlicht. Nachzusehen auf der Website von T-House Productions. Das Problem ist nur, dass T-House Productions bei aller Aktivität bis dato Verbindlichkeiten bei vielen Leuten hat, die diese Filme synchronisiert haben. Aufgrund nicht sehr ausgiebiger Erfahrungen im Synchron- geschäft hatte man nämlich auf Dialogbuchautoren, Synchronre- gisseure und Sprecher aus Deutschland zurückgegriffen. Obwohl die Filme längst im Handel zu ordern sind, hält man es nicht für nötig, offene Rechnungen zu bezahlen. Versprechen, diese bis Ende Mai zu begleichen, blieben uneingehalten, Verzögerungen wurden auf die Fußball-EM geschoben, "weil der Handel zurzeit keine Media Produkte ordert und sich Zahlungen verzögern", um das Einräumen von Fristverlängerung wurde gebeten, beste Grüße wurden verschickt. Kein Warten, kein Hoffen, kein Vertrauen, kein Einräumen, kein Verständnis halfen – das Geld wurde nicht überwiesen, auf E-Mails nicht mehr reagiert. Und das, obwohl sich T-House Productions in einem beiderseitig unterzeich- neten Vertrag (übrigens "für selbstständig Erwerbende") im Unterpunkt "Fälligkeiten" verpflichtet hat, das Honorar "nach Fertigstellung und Abnahme" zu zahlen. Wie gesagt, in einem Vertrag. Über den Rechtsanwalt des IVS, Herrn Barz, wurde inzwischen die Firma T-House Productions unter Fristsetzung dazu aufgefordert, die ausstehenden Honorare zu zahlen, anderenfalls würde man gerichtliche Schritte gegen | T-House Productions einleiten. Passiert ist seitdem von Seiten der Firma allerdings nichts. Den Termin der Fristsetzung
ließ man ungeachtet weiterer Folgen des Rechtsstreits einfach verstrei- chen. Als nächsten Schritt hat Rechtsanwalt Barz nun im Auftrag
der von ihm vertretenen Mandanten mehrere Vertriebs- firmen (darunter m(puls intainment gmbh, Amazon.de, Videophon AG, Verlagsgruppe
Weltbild.de, Gamestrade GmbH usw.) angeschrieben und rechtliche Schritte, die auch eine rechtliche Unterbindung des
Vertriebs von vier betroffenen Filmen zum Inhalt haben, angekündigt. In einer E-Mail vom 18. Mai 2008, als das Ausmaß der ganzen
Geschichte noch nicht absehbar war, verwies der Geschäftsführer von T-House Productions, Murad Saleh, noch stolz auf acht neue Projekte,
die für den Herbst dieses Jahres geplant sind. Wenn man die Website von T-House Productions aufmerksam liest, ist das wohl auch
zu befürchten. Denn T-House Productions habe mit Eros International, "Indiens weltweit führendes Filmstudio",
eine "weit reichende Koope- ration in der Vermarktung indischer Filmpro- gramme im deutschsprachigen Raum" vereinbart.
"Die Titelauswahl soll zukünftig sowohl bei Handels- und Medienpartnern als auch bei den Konsumenten für höchste Qualität,
Kompetenz und vor allem Kontinuität in dieser Sparte stehen." Die Berliner Zeitung schrieb in ihrer Wochenendausgabe vom
6./7.09. 2008, dass in Europa die Schweiz mit 7,3 % der Bevölkerung den höchsten Anteil an Millionären hat. Wen wundert’s?
Bei solchen Eidgenossen. Nein, nichts gegen die Schweizer. Aber deren Löcher im Käse sind allemal besser als die auf Konten anderer. Jörg Hartung |
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| Liebe FreundInnen des synchron gesprochenen Wortes, | ||
| unser Newsletter wird, wenn man verschiedenen Äußerungen aus der Geschäftsführerebene der Synchronfirmen glaubt, von niemandem
wahrgenommen. Aus den Newslettern wird zwar oft zitiert, vornehmlich vor Gericht und gern aus dem Zusammenhang gerissen,
aber das kann als Beweis dafür gelten, dass die Artikel von einigen nur widerwillig überflogen werden. Wir bemühen uns im
Newsletter immer um eine klare und gediegene Sprache, um Fakten und um Meinungen. Wir versuchen, Dinge zu klären, die sich
auf den ersten Blick nicht oder nur schwer erschließen. Zum Beispiel: Unser Kernproblem Sozialversicherung war nach langem
Kampf einer Lösung nahe, als in der Sitzung bei der Deutschen Rentenversicherung im April dieses Jahres Vertreter des BVDSP
die Unständigkeit als Abrechnungsform für Synchronschauspieler forderten und es im Ergebnis der Sitzung nur noch eines
gemeinsamen Schreibens von IVS und BVDSP bedurfte, um die Lösung auf den Weg zu bringen. Dieses gemeinsame Schreiben kam nicht
zustande. Stattdessen kam kürzlich eine Mail vom Vorstand des BVDSP, mit der unser Vorstand große Mühe hatte – mit dem Verständnis
des Inhaltes natürlich, nicht mit der Mail selbst. Um unseren Lesern ähnliche Mühe zu ersparen, ist es uns gelungen, eine
Übersetzung zu verfertigen. Karl Kraus - wer kennt ihn nicht - hat in den 20er Jahren in seiner "Fackel" - wer kennt sie nicht
– "Übersetzungen aus Harden" veröffentlicht. Analog dazu nennen wir unsere Verdeutlichung "Übersetzung aus BVDSP".
Einen einzelnen Autorennamen in den Titel zu nehmen würde den Anteil der Mitunterzeichnenden des Schreibens schmälern und wir wollen
fair bleiben. Wir wünschen allen Lesern und Nichtlesern den gleichen Spaß beim Lesen, den wir beim Schreiben hatten! > rechts der Brief v unten danach weiter Soweit der Brief des BVDSP und die Verdeutlichung. Eigentlich ist es nicht wirklich lustig, was sich da im BVDSP abspielt. "...Die Schafe gingen lange in sich und weil sich kein einzelnes Schaf dem Wolf gewachsen fühlte, kamen sie überein, den Wolf zum Anführer ihrer Herde zu machen..." Vielleicht sollen wir vom IVS daraus lernen, dass unsere Gagenforderungen künftig von den Rechnungshöfen der Sender oder den Finanzmanagern der Filmkonzerne erhoben werden. Mal sehen, wo das noch hinführt... Supervisor zum Bewerber: "Also, für 2.000 können Sie den Duchovny nicht bei uns sprechen! Da müssen Sie schon noch ein bisschen was drauflegen!" F . Krüger-Shantin |
IVS e.V.Berlin, 18. Juli 2008 Herrn Peter Reinhardt Hohenzollerndamm 152 14199 Berlin Sozialversicherungsrechtliche Beurteilung von Synchron- sprechern Gemeinsames Anschreiben an die DRV Bund Sehr geehrter Herr Reinhardt, wir bitten die eingetretene Verzögerung zu entschuldigen, aber aus unserer Sicht waren weitere Recherchen erforderlich, um die Erfolgschancen dieser Angelegenheit zu optimieren. Sie hatten uns in Reaktion auf einen ersten Entwurf von Herrn Dr. Erhardt für ein mögliches Anschreiben an die DRV Bund einen eigenen Entwurf des IVS übersandt. Wir haben diesen Entwurf sehr intensiv diskutiert und in diesem Zusammenhang nochmals die Historie der sozialversiche- rungsrechtlichen Entwicklung der letzen Jahre analysiert und recherchiert. Vor diesem Hintergrund glauben wir zum jetzigen Zeitpunkt nicht, dass durch dieses Anschreiben ohne konkrete und fundiert durchdachte Vorschläge an die DRV Bund die erwartete Rechtssicherheit und eine schnelle Lösung eintreten kann. Wir möchten eine ungenügend bedachte und abgestimmte Vorgehensweise unbedingt vermeiden, gerade weil wir uns der Verantwortung und Bedeutung der Situation besonders bewusst sind und Unbedachtsamkeiten wie in der Vergangenheit nicht wiederholen wollen. Denn aus unserer Sicht ist die bestehende höchst unpraktikable Situation ein Resultat von zu schnellen und zu wenig durchdachten Aktionen auch unserer Verbände. Die eingefahrene Situation sollte daher nicht durch weitere unausgereifte Aktionen zugespitzt werden. Zusätzlich hat uns die Niederschrift der Spitzenverbände der Sozialversicherung vom 7./ 8. Mai 2008 aufgrund der Übereinkunft zwischen dem Bundesverband der Film- und Fernsehschauspieler und dem Bundesverband Deutscher Fernsehproduzenten vom 13.04.2008 für die Darsteller nochmals sehr deutlich vor Augen geführt, dass wir diese Angelegenheit keineswegs leichtfertig betreiben dürfen. Über Herrn Dr . Erhardt stehen wir daher im aktuellen Gedanken- und Informationsaustausch mit dem Bundesverband Deutscher Fernsehproduzenten bzw. der Nachfolgeorganisation, um auch von den dortigen Erfahrungen zu profitieren und um abzuwägen, welche Dinge sich auf unsere Situation übertragen lassen. Sie sind sich möglicherweise innerhalb des IVS der Folgen Ihres Anschreibens bewusst, wir sind es dagegen nicht und können auch nicht genau absehen, welchen Kurs wir damit einschlagen. Im Bereich des Vorstandes stellen wir zudem fest, dass uns oftmals der sehr wichtige praktische Bezug zur eigentlichen Abrechnungspraxis fehlt, um Lösungsansätze vernünftig zu erwägen und bewerten zu können. Denn neben der sog. Rechtssicherheit müssen wir auch besonders darauf achten, welche Konsequenzen sich dadurch für die Abrechnungspraxis ergeben. Um dieses Ziel praktisch umzusetzen, schlagen wir daher vor, dass wir eine gemeinsame und möglichst sachverständige Kommission bilden, um entsprechende Lösungsansätze im Detail zu erarbeiten. Die hauptsächliche Orientierung des IVS auf die Unständigkeit, ohne sich ergebende Konsequenzen im Zusammenhang zu klären, wahrt die Interessen unserer Mitglieder zu wenig. Uns ist dabei wichtig, dass auch erfahrene Buchhalter etc. unserer Mitglieder ihre Erfahrungen einbringen können. Denn uns geht es nicht so sehr darum, dass wir nunmehr schlagartig alle Sprecher unständig oder doch besser selbständig abrechnen. Vielmehr müssen wir die Risiken unter vielen Gesichtspunkten berück- sichtigen, die wirtschaftlichen Aspekte abwägen und Ergebnisse finden, die dann auch vielfältigen Konstellationen gerecht werden und buchhalterisch sinnvoll umsetzbar sind. Bevor wir jedoch im Rahmen einer gemeinsamen Kommission effektive Arbeit leisten können, wird der BDVSP in einem davor liegenden internen Schritt diesbezügliche Erfahrungen des Bundesverbandes Deutscher Fernsehproduzenten bei stärkerer Einbeziehung erfahrener Buch- halter der Mitglieder auswerten. In diesem Zusammenhang ist auch geplant, ggf. nochmals kurzfristig eigene Gespräche mit der DRV Bund zu führen. Wir hoffen mit diesem Vorgehen langfristig ein gemeinsames und ausgewogenes Lösungskonzept zu entwickeln. Wegen der einsetzenden Urlaubszeit werden wir aber voraussichtlich erst im vierten Quartal diesen Jahres unsere gemeinsame Arbeit abstimmen und aufnehmen können. |
Newsletter des IVS Für alle interessierten Leser und selbsterklärten Nichtleser September 2008 (Hier folgt die Übersetzung des BVDSP - Textes. Lesen Sie bitte Absatz für Absatz erst links und danach rechts.) Sehr geehrter Herr Reinhardt, wir spielen schon immer auf Zeit und hatten bisher dafür die Ausrede ‚Rechtssicherheit für alle’. ‚Erfolgschancen optimieren’ klingt aber viel besser und erfüllt den gleichen Zweck. Sie haben aus dem indifferenten Juristendeutsch von Dr. Erhardt leider klare Gedanken gemacht. Hätten wir Ihren Entwurf unterschrieben, wären wir unter Zugzwang gewesen. Dem mussten wir ausweichen. Wir waren uns, wie Sie wohl wissen, untereinander nicht einig, weil sich eins unserer Vorstandsmitglieder, das nur sehr limitierte Kenntnisse der Synchronszene hat, erst noch in den Stoff einarbeiten wollte. Wir sind uns jetzt, wie Sie wohl merken, einig, dass unser juristisch beschlagenes Vorstandsmitglied die besten Formulierungen findet, um zu verschleiern, warum wir die Hinweise der DRV-Bund nicht beherzigen und eine Absprache mit Ihnen nicht einhalten wollen. Seit 2005 sind wir uns der Verantwortung und Bedeutung der Situation bewusst, indem wir Vorgehensweisen bedenken und abstimmen und anschließend gar nichts tun. Die uns leider unterlaufene Unbedachtsamkeit, dem IVS etwas zuzusagen, wollen wir nicht wiederholen. Würden wir zugeben, dass unser Verdrängungswettbewerb Schuld an Ihrem Dilemma ist, müssten wir Lösungsvorschläge machen. Viel einfacher ist, Ihre Mitschuld zu behaupten – beweisen müssen wir das ja nicht und werden Ihnen, wenn Sie sich dagegen verwahren, einfach Polemik unterstellen. Hätten wir gewusst, dass Sie die Erarbeitung dieser Übereinkunft begleitet haben, im Rahmen Ihrer Zusammenarbeit mit dem BFFS, wäre uns dieser argumentative Lapsus nicht passiert. Die Formulierung des BFFS, dass Synchronschauspieler überwiegend unständig Beschäftigte sind, haben wir übrigens keineswegs leichtfertig, sondern in voller Absicht übersehen. Diesen Satz haben wir als Füllsel in den Text genommen. Die Film- und Fernsehproduzenten schauen, wenn überhaupt, fragend auf uns Dienstleister, die wir uns Produzenten nennen, herab und wissen wie wir, dass wir bestenfalls von ihren Erfahrungen, wie man Nachzahlungen in Millionenhöhe vermeidet, profitieren können. Wir unterstellen allen unsere ureigene Überzeugung, dass soziales Gewissen nur unter Zwang entsteht und schon deswegen keinen Kurs bestimmen kann. Das haben wir weiter oben bereits erwähnt: eins unserer Vorstandsmitglieder ist hauptberuflich nicht mit Synchron befasst, hat dafür aber einen brauchbaren Vorrat an Worthülsen und in die passen wir alle ganz gut rein. Die Konsequenzen der Rechtssicherheit für die Abrechnungspraxis oder auch die Konsequenzen der Patientenge- sundheit für die Arztsekretärin – auf diesen Einfall sind wir zu Recht stolz! Wir haben zwar bisher noch kein Ziel formuliert und für eine möglichst sachverständige Kommission fehlen uns einfach die Leute, aber so lange wir detaillierte Lösungsansätze erarbeiten, müssen wir keine Lösung akzeptieren. Dass Sie die Interessen Ihrer Mitglieder und nicht die unserer Mitglieder vertreten und sich dabei auch noch an Recht und Gesetz orientieren, strengt uns doch ganz schön an. Jetzt führen wir mal vor , wie man auf einer Glatze Locken dreht: Wir müssen die Risiken berücksichtigen, die bei einer gesetzeskonformen Abrechnung für unsere erfahrenen Buchhalter entstehen und kommen in Abwägung der wirtschaftlichen Aspekte zu dem Schluss, dass es vielfältige Konstellationen gibt, die buchhalterisch sinnvoll sind, weil sie uns Gewinn bringen. Schlagartig alle Sprecher mit entsprechenden Sozialversiche- rungsabgaben abzurechnen, gehört allerdings nicht dazu. An dieser Stelle beginnen wir mit den Wiederholungen bereits geäußerter Volten (Volte = Ausweichschritt). Das Schreiben erschien uns zu kurz. Wir wissen, dass einige Ihrer Mitglieder eher uns als Ihnen glauben und auch für diese sind Wiederholungen gedacht. Egal, was man wiederholt – es prägt sich besser ein, je öfter man etwas behauptet. Und dass es wahr sein muss, steht ja nirgendwo. Erst mal soll sich gar nichts ändern. Ihr bleibt ohne Sozialversicherung, wir streichen die Kohle ein und kurz vor Weihnachten können wir mal wieder miteinander reden. Das finden wir als Lösungskonzept ausgewogen – auch und vor allem langfristig. |
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| Ein Kommen und ein Gehen | ||
| Da blicke noch einer durch: Am 4. Oktober wird bei Premiere der "FOX Channel" zugeschaltet, im Gegenzug dazu aber der bisherige eigene Seriensender „Premiere Serie“ eingestellt. Premiere selbst nennt das Ganze "Optimierung der Sendestruktur" im Serienbereich. Bei FOX Channel erhalten die Premiere-Abonnenten die Gelegenheit, die aktuelle vierte Staffel der US-Serie Lost zu sehen, am 20. Oktober startet dann auch die SciFi-Serie Terminator: The Sarah Connor Chronicles als Deutschlandpremiere sowie die zweite Staffel der Krimiserie Dexter. Auch die neuen Folgen von Medium, Supernatural, 24 und In Treatment werden auf FOX Channel, der den Platz auf Premiere 4 erhalten wird, zu sehen sein, womit sich FOX zu einem hochklassigen Sender für US-Serien profilieren will. Ältere Serien wie Matlock und Ein Käfig voller Helden werden auf andere Premiere-Sender umverteilt. Doch damit nicht genug. Inzwischen verbreiten die einschlägigen Medien, dass es ab dem 28. | Januar 2009 einen weiteren Pay-TV-Sender geben wird, der ausschließlich internationale Top-Serien zeigen wird. "TNT Serie", so der Name des neuen Senders, wird " ...ein breites und Genre übergreifendes Angebot zeigen. Dabei wird auf einen ausgewogenen Mix aus bekannten Lieblingsserien und neuen internationalen Hits geachtet ...", so Hannes Heyelmann, der Geschäftsführer der Unterhaltungssparte von Turner Broadcasting System in Deutschland, in einem Interview mit W & V Online. Verbreitet wird der Sender über Kabel und Satellit, zu empfangen sein über Premiere im Paket Premiere Familie, gesendet ausschließlich im 16:9-Format im Zweikanalton auf Deutsch, also synchronisiert, und optional in der Originalsprache. Den Schwerpunkt bilden beliebte, bereits am Markt erfolgreiche Serien. Dazu gehören Serien wie Emergency Room und Alle lieben Raymond. Hinzu kommen Pay-TV-Premieren wie Monk, King of Queens, Smallville, Without a | Trace, Third Watch – Einsatz am Limit, Six Feet Under, Ausgerechnet Alaska, Seinfield, Mord ist ihr Hobby, Gilmore Girls und Psych. In deutscher Erstausstrahlung zeigt der Sender preisgekrönte Serien wie 30 Rock, Rescue Me, Big Love und Friday Night Lights. Viele dieser Serien sind bzw. waren Emmy-prämiert oder -nominiert. Eigentlich nicht schlecht. Denn neue Sender, zumal Seriensender, bedeuten Bedarf an Synchronisation. Zumindest bei solchen Serien wie 30 Rock, einer Comedyserie (mit Alec Baldwin in der Hauptrolle als Produzent einer fiktiven TV-Serie) in Deutschlandpremiere, die in diesem Jahr immerhin 17-mal für einen Emmy nominiert wurde. Und auch nicht schlecht für Serien-Fans. Die können aber nicht nur neue, sondern eben auch etwas angegraute Serien bis zum Einschlafen konsumieren. Wiederholungen auf allen Kanälen sei Dank. Doch davon haben nicht alle etwas – zum Beispiel die Synchronmacher. Die gehen bei Wiederholungen leer aus. |
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| Die KSK gehört abgeschafft! Oder doch nicht? | ||
| Mein Gott, man sieht ja vor lauter Staub den Horizont nicht mehr. Und das nur wegen einer einzigen Meldung, die am 9. September d. J. ganz schön viel Wirbel gemacht hat: Mehrere Bundesländer wollen die Künstlersozialversicherung und damit einhergehend die Künstler- sozialkasse (KSK) abschaffen! Die Bundesregierung hatte Anfang August ein so genanntes "Mittelstandsentlastungsgesetz" beschlossen, um damit vor allem für das Handwerk eine Entlastung von jährlich rund 76 Millionen Euro Bürokratiekosten zu erreichen. In ihrer Stellungnahme hierzu schlagen nun der Wirtschaftsund weitere Ausschüsse des Bundesrates mehrere Ergänzun- gen, darunter eben auch die Abschaffung der Künstlerso- zialversicherung, vor. Zumindest müsse diese "unternehmerfreund- lich reformiert" werden. Der bürokratische Aufwand für die Erhebung der Beiträge der Unternehmen an die KSK sei "unangemessen hoch". Seit nunmehr 1983, dem Gründungs- jahr der KSK (Herzlichen Glückwunsch zum 25. Jubiläum!), muss jedes Unternehmen, das dreimal im Jahr und öfter freischaffende Künstler, in welcher Form auch immer, beschäftigt, nach dem Künstlersozialversiche- rungsgesetz eine Abgabe von 4,9 % (ab 2009 werden es nur noch 4,4 % sein) an die KSK zahlen. Dieses Geld dient den nicht ganz 160.000 KSK-Mitgliedern als Altersvorsorge sowie finanzielle Absicherung gegen Krankheit und P?egebedürftigkeit. Die KSK übernimmt den "Arbeitgeberanteil" bei den Beiträgen zur Sozialversicherung Rente, Krankheit und Pflege. Sie finanziert sich zu 50 % von den selbst gezahlten Beiträgen der Künstler und Publizisten, zu 20 % von Bundeszuschüssen und zu 30 % von eben jenen Künstlersozialabgaben der in der Fachsprache als Verwerter bezeichneten Unternehmen. Unter "Künstler" sind dabei nicht nur Maler oder Sänger zu verstehen, auch Journalisten, Fotografen oder Übersetzer gehören dazu. Bisher hat das alles viele Firmen wenig oder gar nicht interessiert. Denn diese Abgabepflicht wurde kaum kontrolliert. Doch seitdem der Bundestag im letzten Jahr die 3. Novelle des Gesetzes für Künstlersozialversicherung verabschiedet hat, hat die Deutsche Rentenversicherung DRV dieses Amt übernommen und schickt nun seit Juli 2007 eifrig ihre Mitarbeiter in die Spur. Seitdem laufen Wirtschaft und Handel Sturm. Niemand will so recht verstehen, warum er diese Abgaben tätigen soll, zumal die Palette der entsprechenden künstlerischen Tätigkeiten auf über 100 Berufe erweitert wurde. Die DRV befragt potenziell abgabepflichtige Unternehmen und Institutionen, schickt an Firmen Fragebögen, überprüft die Unterlagen und fordert gegebenenfalls – bis zu fünf Jahre rückwirkend – nicht gezahlte Beiträge zuzüglich einer even- tuellen Strafzahlung ein. Die Zuständigkeitsverlagerung der Betriebsprüfungen auf die Deutsche Rentenversicherung hat viele säumige Unternehmen dazu bewegt, bei ihren Wirtschafts- verbänden politische Initiativen gegen die Abgabenzahlungen | einzufordern. Wen wundert es da, dass – auch in Hinblick auf die vielen kommenden Landtags- wahlen – mit Baden-Württemberg, Brandenburg, Bremen, Hessen, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein plötzlich und unverhofft gleich sieben Bundesländer die Abschaffung der Künstlersozialversicherung fordern? Diese Länder haben eine so genannte Bundesratsinitiative ergriffen und dem Bundesrat eine Empfehlung mit dem bezeichnenden Namen "Entwurf des Dritten Gesetzes zum Abbau bürokratischer Hemmnisse insbesondere der mittelstän- dischen Wirtschaft" vorgelegt. Jene Empfehlung haben der Wirtschaftsausschuss, der Ausschuss für Frauen und Jugend, der Ausschuss für Innere Angelegenheiten sowie der Finanzausschuss des Bundesrates mit den Stimmen der genannten Länder beschlossen. Der (eigentlich zuständige) Kultus- ausschuss sei damit gar nicht befasst worden. Tja, warum wohl? Ein Schelm, der Böses dabei denkt. Gegen die Empfehlung wandten sich die Länder Hamburg, Nordrhein-Westfalen, Mecklen- burg-Vorpommern, Rheinland-Pfalz, Sachsen und Thüringen und nach einigem Zögern auch Berlin (Berliner Morgenpost, 16.09.2008). Enthalten haben sich Bayern und das Saarland. Die Abstimmung soll schon am 19. September im Bundesrat stattfinden. Doch der Moment kreativer Ideenfindung jener Ausschüsse ist noch gar nicht so richtig erschöpft und dieser Satz noch nicht zu Ende getippt, da überschlagen sich schon die Gegenstimmen und Proteste aus allen politischen Lagern. So hat inzwischen der Deutsche Kulturrat die Ministerpräsidenten der Länder aufgefordert, bei der Bundesratssitzung am 19. September "ihre Kulturverant- wortung ernst zu nehmen und der Empfehlung nicht zuzustimmen". Die Künstlersozialversicherung "abzuschaffen würde bedeuten, dass die Mehrzahl der Künstler weder eine Kranken- noch eine Pflege- oder Rentenversicherung haben würden". Bei einem durchschnittlichen Jahresein- kommen von 12.616 Euro der meisten Künstler (laut Website der KSK) sei eine private Absicherung nicht mehr möglich. Auch Bremens Bürgermeister Jens Böhrnsen hat mittlerweile Meldungen zurück- gewiesen, nach denen sich Bremen an der Abschaffung der Künstlersozialversicherung beteiligen wolle. "Niemand ist gegen eine Entlastung des Mittelstandes. Dies darf aber nicht dazu führen, dass eine absolut sinnvolle Einrichtung wie die Künstlersozialversicherung verschwindet." Der kultur- und medienpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Wolfgang Börnsen, und die zuständige Berichterstatterin Gitta Connemann weisen die Abschaffung der Künstlersozial- versicherung entschieden zurück. "Die Künstlersozialversicherung ist eines der wichtigsten Instrumente der Kulturförderung des Bundes. Es hat weltweiten Vorbild- charakter ." Christian Höppner , Generalsekretär des Deutschen Musikrates, meint, dass "die Existenz vieler Künstler und Musiker … ernsthaft gefährdet" | wäre, "wenn
die Künstler- sozialversicherung tatsächlich wegfallen würde." Markus Kurth, sozialpolitischer Sprecher von Bündnis 90/Die Grünen,
und Katrin Göring-Eckardt, kulturpolitische Sprecherin ebd., erklärten, dass der Widerstand der abgabepflichtigen Unternehmen
gegen die 2007 beschlossene flächendeckende Prüfung durch die Deutsche Rentenversicherung zwar verständlich, aber unsozial sei.
Die Fraktion DIE LINKE im Niedersächsischen Landtag hat die von der niedersächsischen Landesregierung geplante Ab- schaffung der
Künstlersozialver- sicherung als skandalös bezeichnet. Der Parlamentarische Geschäftsführer der FDP-Land- tagsfraktion, Dr. Ekkehard
Klug, kündigte an: "Die Beteiligung des Landes Schleswig-Holstein an der Bundesratsinitiative zur Abschaf- fung der
Künstlersozialkasse ist auf jeden Fall erklärungsbedürftig. Ich habe deshalb das Thema für die nächste Sitzung des
Bildungsausschusses ange- meldet." Der kulturpolitische Sprecher der CDU-Fraktion im nordrhein-westfälischen Landtag, Prof. Thomas
Sternberg, erklärte inzwischen: "Die Künstlersozial- versicherung ist eine wichtige Errungenschaft der Sozialpolitik, die nicht
zur Disposition gestellt werden darf." Einen "Skandal für die Kulturnation Deutschland" sieht Luc Jochimsen, die
kulturpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, im Vorstoß einiger Bundesländer, über eine Bundesratsinitiative die
Künstler- sozialversicherung abzuschaffen. Die "von vier Ausschüssen des Bundesrats beschlossene Empfehlung zur Abschaffung der
Künstlersozialkasse ist ein Schlag ins Gesicht aller freiberflichen Kultur- und Medienschaffenden in diesem Land",
kritisierte der stellvertretende Vorsitzende von ver.di, Frank Werneke. Er forderte die Unternehmen auf, über sozialverträgliche,
medien- und kulturpolitisch verantwortliche Wege zum "Abbau bürokratischer Hemmnisse" nachzudenken. Wenn die
Künstlersozialkasse tast- sächlich abgeschafft würde, wäre dies nach Auffassung des Verbandes deutscher Schriftsteller für das kreative
Potenzial, die Künstlerinnen und Medienschaf- fenden ein "Rückfall in nahezu mittelalterliche Zustände. Die Kulturproduktion in der
Bundesrepublik würde irreparabel beschädigt", so der Bundesvorsitzende des Verbands deutscher Schriftsteller in ver.di,
Imre Török. Mit Unverständnis hat die stellvertretende Vorsitzende des Ausschusses für Arbeit und Soziales und filmpolitische
Sprecherin der SPD-Bundes- tagsfraktion, Angelika Krüger-Leißner, auf die Empfehlung der befassten Fachausschüsse des Bundesrates
reagiert, die Künstlersozialversicherung abzu- schaffen. Dabei könne es sich nur um ein Versehen handeln. "Die Forderung
nach Abschaffung der Künstlersozialversicherung ist einfach absurd", so die Abgeordnete. Dem ist nichts mehr hinzuzufügen.
Höchstens noch, dass die Zeitabstände zwischen den Forderungen Einzelner nach Abschaffung der KSK bedenklich kürzer werden. Jörg Hartung |
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| Aus mit Synchronisationen | ||
| Ein traditionsreiches Berliner Filmunternehmen wirft eines seiner Handtücher: Die Senator Entertainment AG ("Das Wunder von Bern", "Das Experiment") hat sich von ihren US-Verleih- aktivitäten getrennt und wird sich fortan auf den deutschen Markt konzentrieren. Auch die Zahl internationaler Produktionen wird erheblich reduziert. Unterm Strich verzeichnete Senator im ersten Halbjahr dieses Jahres laut Financial Times Deutschland FTD vor Steuern ein Minus von rund 10,1 Mio. Euro. Als Hauptgrund nennt Senator die "geringer als erwartet ausgefallene Publi- kumsresonanz auf die von Senator in die Kinos gebrachten Filme". Jeder einzelne Film habe | substanziell Verlust gemacht, so Senator-Chef Helge Sasse. Die Zuschauerzahlen blieben hinter den Erwartungen zurück. "Der Markt hat das nicht hergegeben. Dafür bräuchten wir einen dreimal so langen Atem." sagte Sasse. Deshalb werde man künftig " ...erheblich weniger internationale Filme zur Auswertung aufkaufen als bisher, aber die Quote deutscher Eigen- und Ko-Pro- duktionen ‚massiv’ steigern ..." ist in einer Pressemitteilung zu lesen. Lag die Senator-Aktie Anfang 2000 noch bei einem Wert von 175 Euro, ist sie inzwischen nur noch ganze 47 Cent wert (Stand: 10.09.08). Ab 2010 will Senator laut FTD jährlich acht deutsche und maximal drei internationale | Filme in die Kinos bringen. Bislang war das genau umgekehrt. Für die Umstrukturierung spricht auch, dass deutsche Filme staatlich gefördert werden. Bis das alles greift, wird Senator aber noch weiter Miese machen: "Für 2009 haben wir bereits sechs internationale Produktionen akquiriert." sagte Sasse der FTD. "Wir können das Rad nicht ganz zurückdrehen." Damit kapituliert eine der bekanntesten deutschen Filmfirmen vor der Finanz- und Marketingmacht der US-Studios. Gut zwei Drittel der Erlöse im schwankungsanfälligen deutschen Kinogeschäft entfielen zuletzt auf amerikanische Verleiher wie Warner, Universal oder Disney. |